Posts mit dem Label getrocknete Wildkräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label getrocknete Wildkräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 26. Januar 2012

Leeeckeres Nutella

Da mein Sohn auch unbedingt Nutella haben wollte, habe ich kurzerhand welches gemacht...allerdings die gesündere Variante. Und weil es soooo lecker wurde, muss ich das Rezept hier teilen!! :)



Rohe Schokocreme

1 Tasse Haselnüsse
ca. 10 Datteln (eingeweicht)
1-2 EL Kokosöl
2 EL Karobpulver

Im trocknen Mixer die Haselnüsse "mahlen" und in eine Schüssel füllen. Die Datteln mit dem Einweichwasser, Kokosöl und Karob im Mixer zu Püree verarbeiten. Mit dem Haselnussmehl vermengen. Evtl. auch im Mixer, dann wird's einheitlich cremiger. ;) Im Kühlschrank bis zu 2 Wochen haltbar. (So lange reicht sie bei uns aber niemals ;)...) So, nun viiiel Spaß beim Ausprobieren!! Und berichte mal (unten als Kommentar) wie's gelungen ist oder was deine Lieblingsschokocreme ist. Würde mich riesig freuen :).

Ich empfehle allerdings solche Mischungen nur sehr selten und in kleinen Mengen zu vertilgen. Und wem das Ganze zu süß ist, kann prima mit Wildkräutern ausgleichen ;). Es läuft bald ein tolles Online-Seminar (in englisch)...wenn es dich interessiert schau mal hier rein: http://wildediblescourse/ Der Sergei macht das toll!!


Wildkräuter sehen nicht nur wunderschön aus...sie schmecken auch und geben einem die lebenswichtigen Nährstoffe, die wir alle so dringend brauchen!!

Mittwoch, 2. November 2011

WUNDERvolle Wildkräuter

Bin wieder mal am Lesen und musste das unbedingt mit dir teilen:

„Wildkräuter oder „Un“kräuter sind Pflanzen, die dort wachsen, wo wir sie nicht mögen. Es können auch die eigentlichen, ursprünglich an diesen Stellen lebenden Pflanzen sein. Vielleicht werden sich eines Tages viele von uns in „Gruppen anonymer Unkrautrupfer“ wiederfinden (ich wäre dabei) und sich zu dem krankhaften Zwang bekennen, der sie einst dazu verleitete, die unerwünschten Pflanzen aus dem eigenen Garten zu entfernen. Ich vermute, der vorrangige Grund hierfür ist Unwissenheit.

Wildkräuter könnnen extrem nützlich sein. Im Allgemeinen sind es Pionierpflanzen, mit anderen Worten: Ihre natürliche Funktion besteht darin, beschädigte Umgebungen wieder neu zu beleben. Viele von ihnen sind essbar. Nahezu alle Wildkräuter sind in der Lage, wertvolle Mineralstoffe aus dem Unterboden, sogar aus steinigem Untergrund, aufzunehmen und das jeweilige Grundstück auf diese Weise anzureichern und fruchtbarer zu machen. Solche Wildkräuter besitzen „dynamische Sammeleigenschaften“.

Niemals werden wir uns über die gesamten Vorzüge von Wildkräutern gänzlich im Klaren sein; aber je eher wir lernen, sie zu beachten und ihre wertvollen Eigenschaften anzuerkennnen, desto genauer werden wir es uns überlegen, ob wir sie beim ersten Anblick herausreissen. Man kann lernen, Wildkräuter zu lesen, denn es gibt bestimmte Pflanzengemeinschaften, die sehr verlässlich über die Bodenbeschaffenheit Auskunft geben. Weiterhin können Sie Wildkräuter auch durch akzeptablere Pflanzen ersetzen, die ähnliche Funktionen erfüllen wie das jeweilige Wildkraut. Disteln beispielsweise können durch Artischocken ersetzt werden, und große Ansammlungen von Butterblumen (die giftig sind) stellen eine gute Grundlage für Erdbeeren dar.“ Aus dem Buch „Permakultur praktisch“ von Graham Bell




Ja!! Die Wildkräuter wachsen auch für uns genau da, wo sie sind! Oft wachsen in den Gärten oder ums Haus genau die Pflanzen, die die Menschen brauchen, die darin leben. Pflanzen sind sehr feinfühlig und geben uns die Informationen (Nährstoffe), die wir zu einer bestimmten Zeit brauchen. So findet ein Leberkranker u.U. ganz viel Löwenzahn im Garten... Wer sich barfuss in seinem Garten oder auf seinem Land aufhält, gibt den Pflanzen noch bessere Möglichkeiten, die Informationen vom Menschen aufzunehmen und darauf einzugehen. Ganz abgesehen davon, dass ihre Eigenschaft, Mineralien aus der Tiefe hochzuholen auch uns hilft, wenn wir sie essen. Soviele Mineralien wie diese haben sonst kaum andere Pflanzen! Sehr spannend alles...

Freitag, 7. Oktober 2011

Kräuter trocknen leicht gemacht :)

Da man mich fragte wie ich denn so die Kräuter trockne... Ist ganz einfach. Das sieht dann so aus:




Ich lege die Kräuter einfach auf ein "Blech" vom Dehydrator aus und wende sie ab und zu (1x täglich) - besonders wenn sie sehr nass waren. Sonst kleben sie zusammen und werden braun. Wenn es warm genug ist (wie die letzten Tage) dann brauche ich sie nur liegenlassen. Wenn es kälter ist (wie jetzt) dann wäre ein Dehydrator oder Ofen auf niiiedriger Stufe sinnvoll...oder Heizungsraum, etc.





Die getrockneten Kräuter sammele ich in einem Korb...







...und sie kommen dann zum Lagern für den Winter in solche Tüten :).








Oder ich hänge sie auf, wenn ich wie hier z.B. ganze Brennesseln habe.






Auch mein Löwenzahnblätter-Trocknungstest ist gelungen...also auch diese kann man einfach aufhängen :). Aber wenn ich verschiedene Kräuter habe, die ich nicht gebündelt habe, dann trockne ich sie im Haufen wie ganz oben zu sehen.




Das war's schon. Und so habe ich auch im Winter viele Vitamine und Mineralstoffe :)...und weiss auch wo sie herkommen und dass sie mit Liebe gepflückt wurden ;).


Übrigens ich sammele die Kräutlein in einer Stofftasche. So halten sie sich länger und trocknen anstatt zu faulen, wenn sie mal ein paar Tage darin bleiben ;).